Und wieder habe ich einen Punkt auf meiner "Dinge die ich schon immer mal in der USA machen wollte"-Liste abgehakt:
Eine Nacht im Krankenhaus verbringen....
Haha, ja ne stand hatte ich mir jetzt zwar nicht wirklich vorgenommen, aber ist einfach trotzdem passiert =)
Und bevor jetzt alle das Entsetzen im Gesicht stehen habe, kann ich gleich mal vorweg schieben, das ich als kerngesunde junge Dame aus dem Hospital raus bin. Alles gut!
Aber um mal vorne anzufangen:
Am Montag merkte ich, dass ich ganz schön doll Durst habe. Ich trank auch einiges, aber nicht so viel, und ich merkte, dass immer wenn ich nicht trank ein Kopfschmerz kam. Michelle gab mir abends Ibuprophen gegen die Kopfschmerzen, und damit war die Sache gegessen, dachten wir! Am nächsten Tag wurde der Durst immer größer. Ich hatte ne 1,5 Liter Flasche, die ich mir immer wieder befüllte. Und ich fing irgendwann an zu zählen, wie viel es war. Am Dienstag bin cih auf ungefähr 12 Liter gekommen. Ganz schön viel. Aber alle dachten, ach das geht vorbei. Am Mittwoch dann trank und trank und trank ich und war gegen 18 uhr schon bei 13 Lietern angelangt. (Nebenbei gesagt ich rede hier von einfachem leitungswasser) Und so richtig gut gings mir eigentlich nicht mehr, also ich war ziemlich schwindelig, sobald ich die Flasche nicht am Hals hatte etc. Michelle war etwas beunruhigt darüber, dass das ja nun schon drei Tage anhielt. Jede andere Familie hätte wahrscheinlich drüber hinweg gesehen, aber ich habe ja nun mal eine Krankenschwester im Haus. Sie schickte mich also noch am Mittwoch abend zum Arzt. Der untersuchte mich und konnte rein garnichts feststellen. Nichtmal mein Blutzucker war erhöht. Er schickte mich also wieder nach hause und ich sollte nächsten morgen wieder kommen, damit er mir Blut abnehmen kann was er dann untersuchen kann. Das Problem daran war aber, dass ich nur beim Walk-In war und die die Tests machen, aber dann das Ergebnis an dein Hausarzt geschickt wird. Da ich aber keinen habe, war das natürlich problematisch. Michelle war am nächsten morgen mit mir bei dem doctor und hat das dann alles abgeklärt, wir haben also versucht einen Endokrinologen (Spezialgebiet Hormone) ausfindig zu machen der mich zwischen schieben kann. aber keine Chance, denn Termine waren est ab Januar zu kriegen. Da blieb nur noch eins insurance anrufen und fragen ob sie das abdecken würden, wenn ich in den Emergency room gehe. Die sagen ja, also ab hin da. Die haben auch nochmal Blutzucker etc. gemessen und dann Urin sowie Blut untersucht. Doch es konnte nichts festgestellt werden. Ich kam in sonen großen Ra
um, und saß auf einem bett im Gang. Dann kam der erste Arzt (Der mich ein bissel an Mr. Sexy, aus Greys Anatomy erinnerte) und stellte mir alle möglichen Fragen. Man konnte ihm die Ratlosigkeit wahrlich ansehen. Wenig später kam dann ein Endokrinologe (Deshalb, weil nun der Verdacht auf Diabetes insibitus gehegt wurde). Dieser stellte mir nochmal genau die gleichen Fragen, aber das bracht ihn genauso wenig weiter. Er wollte also auf die Labs warten. OK. Nach ner guten Stunde kam er dann zusammen mit ner weiteren Ärztin wieder. Diese war auch Endokrinologin, sagte sie zumindest. Glauben tue ich das nicht, ich glaub die war Psychologin, denn sie stellte mir die ganze Zeit fragen ob ich viel Stress hätte, alles in ordnung wäre, mich sonst irgendwas bedrückt, oder so. Denn eine weitere Möglichkeit für den übermäßigen Durst wäre psychosomatisch gewesen. Aber dafür gab es ja nun wahrlich keinen Anlass! Nunja, also hatte ich nun zwei Doktoren an meinem Bett stehen, die mir dann sagten: Wir behalten dich für 24 Stunden hier, du darfst nichts trinken, nichts essen und wir untersuchen alle 4 Stunden dein blut und deinen Urin. OHH MEIN GOTT!!!! HILFE, ICH INS KRANKENHAUS, ABER ICH
MUSS DOCH ARBEITEN UND SO UND ÜBERHAUPT, ICH BIN NICHT KRANK!!!!
Naja, es half nichts, ich musste also da bleiben. Es dauerte von daan bestimmt noch 2 Stunden bis ich endlich nach oben gebracht wurde und ein bett bekam. In der Zeit kam meine LCC und blieb bei mir. Es war dann auch schon 8:30pm oder so, als ich dann vom transport abgeholt wurde. Ich musste mich in einen Rollstuhl setzen und dann gings ab mit dem Fahrstuhl nach oben. Ich bekam ein Zimmer, ich muss sagen ziemlich neu und modern. Ja dort wurde ich dann aufgenommen und mir wurden nochmal die ganzen Fragen gestellt, ich wurde gewogen und mir wurde Blut abgenommen und ich durfte in einen Becher pinkeln, mensch war das schön :-)
Naja, meine LCC ging dann irgendwann und meine Hostmum kam für 10 minuten oder so und ging dann auch gleich wieder. Mir gings ja gut. Also ich lag also in meinem Bett und alle 4 Stunden wurde Blut und Urin genommen. (Ihr wollt nicht sehen wie meine Arme aussehen, nach 10000 Nadelstichen) Gegen 3 in der Nacht bekam ich dann eine Zimmernachbarin. Ich habe eigentlich überhaupt nicht geschlafen. Um 5 konnte ich endlich einschlafen, aber um 6 weckte mich dann schon wieder die Schwester weil sie Blut und Urin haben wollte. Danach war ich hellwach und die Nacht war vorbei. Also lag ich in meinem Bett und schaute etwas fern, las ewas, hörte etwas musik und langweilte mich vor mich hin. Der arzt kam dann nochmal und sagte, dass alle Werte super sind, aber wir müssen noch abwarten das ich doller dehydriere bla, bla, bla... Naja, er wollte dann gegen Mittag wiederkommen und versprach mir, dass ich danach dann wahrscheinlich wieder essen und trinken dürfte. Dann kam meine LCC nochmal um nach mir zu sehen. Sie bleib wieder recht lange. Voll lieb! Um die Mittagszeit rum, wartete ich gespannt auf den Doktor, denn mein hunger und Durst wuchsen von Minute zu Minute. Gegen 2 sprach ich dann die Schwester an, die mir mal wieder Blut abnahm, ob sie wisse wann er kommt, da er mir gesagt hatte ich könne dann essen und trinken. Sie kümmerte sich darum und rief ihn gleich an. Er gab sein OK und ich aß das beste essen was ich je in meinem Leben hatte, oder so ähnlich =) Auf jeden Fall schmeckte es ausgezeichnet. Es war ein Chickenburger und ein Salat. Wahnsinn wie gut sowas schmecken kann. Leider vergaß die Schwester mir zu sagen, dass ich auch wieder trinken durfte und so orderte ich nur etwas zu essen. Gegen 3:30pm kamen dann endlich die beiden Ärzte wieder zur Zimmertür rein und sagten mir, das sie mich nun entlassen würden, denn ich sei kerngesund und sie hätten keinen blassen Schimmer was zum Teufel das war. Und dann bekam ich auch endlich wieder etwas zu trinken. Ich hab nie gewusst, das Wasser so gut schmecken kann =) Naja, ich bekam dann noch ne Grippeimpfung und wurde dann Eineinhalbstunden später von meiner Hostmum abgeholt und durfte wieder nach Hause. Welch ein tolles Gefühl war das, auf den beinen zu laufen und sich einfach zu bewegen. Als ich nach HAuse kam habe ich erstmal gegessen und dann meine ganzen Facebook einträge der anderen Au Pairs beantworten müssen. Denn die dachten alle es sei was schlimmes. Ich bin dann abends noch für 2 Stunden mit den andren ins chillis gegangen und hab nen schokokuchen gegessen, ich musste ja aufholen. Dann bin ich quasi ins Bett gefallen und habe 11 Stunden durch geschlafen, ich glaub so gut wie noch nie. Heute habe ich dann 4 Stunden gearbeitet und vor allem meinen Haushaltskram erledigt, den ich für Freitag vorgesehen hatte. Jetzt sitze ich in Ruhe auf meinem bett und freue mich hier zu sein und gesund zu sein.
Ich hoffe es geht allen genauso gut wie mir =)
Eine Nacht im Krankenhaus verbringen....
Haha, ja ne stand hatte ich mir jetzt zwar nicht wirklich vorgenommen, aber ist einfach trotzdem passiert =)
Und bevor jetzt alle das Entsetzen im Gesicht stehen habe, kann ich gleich mal vorweg schieben, das ich als kerngesunde junge Dame aus dem Hospital raus bin. Alles gut!
Aber um mal vorne anzufangen:
Am Montag merkte ich, dass ich ganz schön doll Durst habe. Ich trank auch einiges, aber nicht so viel, und ich merkte, dass immer wenn ich nicht trank ein Kopfschmerz kam. Michelle gab mir abends Ibuprophen gegen die Kopfschmerzen, und damit war die Sache gegessen, dachten wir! Am nächsten Tag wurde der Durst immer größer. Ich hatte ne 1,5 Liter Flasche, die ich mir immer wieder befüllte. Und ich fing irgendwann an zu zählen, wie viel es war. Am Dienstag bin cih auf ungefähr 12 Liter gekommen. Ganz schön viel. Aber alle dachten, ach das geht vorbei. Am Mittwoch dann trank und trank und trank ich und war gegen 18 uhr schon bei 13 Lietern angelangt. (Nebenbei gesagt ich rede hier von einfachem leitungswasser) Und so richtig gut gings mir eigentlich nicht mehr, also ich war ziemlich schwindelig, sobald ich die Flasche nicht am Hals hatte etc. Michelle war etwas beunruhigt darüber, dass das ja nun schon drei Tage anhielt. Jede andere Familie hätte wahrscheinlich drüber hinweg gesehen, aber ich habe ja nun mal eine Krankenschwester im Haus. Sie schickte mich also noch am Mittwoch abend zum Arzt. Der untersuchte mich und konnte rein garnichts feststellen. Nichtmal mein Blutzucker war erhöht. Er schickte mich also wieder nach hause und ich sollte nächsten morgen wieder kommen, damit er mir Blut abnehmen kann was er dann untersuchen kann. Das Problem daran war aber, dass ich nur beim Walk-In war und die die Tests machen, aber dann das Ergebnis an dein Hausarzt geschickt wird. Da ich aber keinen habe, war das natürlich problematisch. Michelle war am nächsten morgen mit mir bei dem doctor und hat das dann alles abgeklärt, wir haben also versucht einen Endokrinologen (Spezialgebiet Hormone) ausfindig zu machen der mich zwischen schieben kann. aber keine Chance, denn Termine waren est ab Januar zu kriegen. Da blieb nur noch eins insurance anrufen und fragen ob sie das abdecken würden, wenn ich in den Emergency room gehe. Die sagen ja, also ab hin da. Die haben auch nochmal Blutzucker etc. gemessen und dann Urin sowie Blut untersucht. Doch es konnte nichts festgestellt werden. Ich kam in sonen großen Ra
Naja, es half nichts, ich musste also da bleiben. Es dauerte von daan bestimmt noch 2 Stunden bis ich endlich nach oben gebracht wurde und ein bett bekam. In der Zeit kam meine LCC und blieb bei mir. Es war dann auch schon 8:30pm oder so, als ich dann vom transport abgeholt wurde. Ich musste mich in einen Rollstuhl setzen und dann gings ab mit dem Fahrstuhl nach oben. Ich bekam ein Zimmer, ich muss sagen ziemlich neu und modern. Ja dort wurde ich dann aufgenommen und mir wurden nochmal die ganzen Fragen gestellt, ich wurde gewogen und mir wurde Blut abgenommen und ich durfte in einen Becher pinkeln, mensch war das schön :-)
Naja, meine LCC ging dann irgendwann und meine Hostmum kam für 10 minuten oder so und ging dann auch gleich wieder. Mir gings ja gut. Also ich lag also in meinem Bett und alle 4 Stunden wurde Blut und Urin genommen. (Ihr wollt nicht sehen wie meine Arme aussehen, nach 10000 Nadelstichen) Gegen 3 in der Nacht bekam ich dann eine Zimmernachbarin. Ich habe eigentlich überhaupt nicht geschlafen. Um 5 konnte ich endlich einschlafen, aber um 6 weckte mich dann schon wieder die Schwester weil sie Blut und Urin haben wollte. Danach war ich hellwach und die Nacht war vorbei. Also lag ich in meinem Bett und schaute etwas fern, las ewas, hörte etwas musik und langweilte mich vor mich hin. Der arzt kam dann nochmal und sagte, dass alle Werte super sind, aber wir müssen noch abwarten das ich doller dehydriere bla, bla, bla... Naja, er wollte dann gegen Mittag wiederkommen und versprach mir, dass ich danach dann wahrscheinlich wieder essen und trinken dürfte. Dann kam meine LCC nochmal um nach mir zu sehen. Sie bleib wieder recht lange. Voll lieb! Um die Mittagszeit rum, wartete ich gespannt auf den Doktor, denn mein hunger und Durst wuchsen von Minute zu Minute. Gegen 2 sprach ich dann die Schwester an, die mir mal wieder Blut abnahm, ob sie wisse wann er kommt, da er mir gesagt hatte ich könne dann essen und trinken. Sie kümmerte sich darum und rief ihn gleich an. Er gab sein OK und ich aß das beste essen was ich je in meinem Leben hatte, oder so ähnlich =) Auf jeden Fall schmeckte es ausgezeichnet. Es war ein Chickenburger und ein Salat. Wahnsinn wie gut sowas schmecken kann. Leider vergaß die Schwester mir zu sagen, dass ich auch wieder trinken durfte und so orderte ich nur etwas zu essen. Gegen 3:30pm kamen dann endlich die beiden Ärzte wieder zur Zimmertür rein und sagten mir, das sie mich nun entlassen würden, denn ich sei kerngesund und sie hätten keinen blassen Schimmer was zum Teufel das war. Und dann bekam ich auch endlich wieder etwas zu trinken. Ich hab nie gewusst, das Wasser so gut schmecken kann =) Naja, ich bekam dann noch ne Grippeimpfung und wurde dann Eineinhalbstunden später von meiner Hostmum abgeholt und durfte wieder nach Hause. Welch ein tolles Gefühl war das, auf den beinen zu laufen und sich einfach zu bewegen. Als ich nach HAuse kam habe ich erstmal gegessen und dann meine ganzen Facebook einträge der anderen Au Pairs beantworten müssen. Denn die dachten alle es sei was schlimmes. Ich bin dann abends noch für 2 Stunden mit den andren ins chillis gegangen und hab nen schokokuchen gegessen, ich musste ja aufholen. Dann bin ich quasi ins Bett gefallen und habe 11 Stunden durch geschlafen, ich glaub so gut wie noch nie. Heute habe ich dann 4 Stunden gearbeitet und vor allem meinen Haushaltskram erledigt, den ich für Freitag vorgesehen hatte. Jetzt sitze ich in Ruhe auf meinem bett und freue mich hier zu sein und gesund zu sein.
Ich hoffe es geht allen genauso gut wie mir =)


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